Moabit hilft e.V. ist noch da. Und jetzt erst recht.

Seit Haus R geschlossen ist und damit auch die Kleiderkammer, hören wir oft die Frage: Gibt es euch eigentlich noch?

Die Antwort ist einfach: Ja. Und gerade jetzt braucht es Orte wie uns, die Solidarität ganz praktisch machen. So leicht lassen wir uns doch nicht vertreiben.

Wir sind nur weniger sichtbar, für die Menschen erreichbar, aber die Politik unbequem.

Wir sitzen weiterhin mit Menschen an Tischen, gehen Formulare durch, telefonieren mit Behörden, erklären Zuständigkeiten, erkämpfen Rechte und versuchen gemeinsam einen Weg durch einen Bürokratiedschungel zu finden, der selbst für viele Deutsche schwer zu durchdringen ist.

Unsere Klientel ist so vielfältig wie diese Stadt:

  • Neu angekommene Familien.
  • Menschen, die schon lange hier leben und plötzlich krank oder arbeitslos werden.
  • Rentnerinnen und Rentner, deren kleine Rente am Ende des Monats nicht reicht.
  • Jugendliche, die gerade 18 geworden sind und plötzlich ohne Unterstützung der Jugendhilfe dastehen.
  • Menschen ohne Wohnung.
  • Menschen mit psychischen Erkrankungen.
  • Familien im Familiennachzug.
  • mehr als wir aufzählen könnten.

Die Menschen, die zu uns kommen, wollen kein Leben im Warten.
Sie wollen arbeiten.
Deutsch lernen.
Ihre Kinder zur Schule schicken.
Einfach Teil dieser Gesellschaft sein.

Unsere Arbeit beginnt manchmal mit der Geburtsurkunde und endet manchmal mit der Sterbeurkunde.
Dazwischen liegt ein ganzes Leben.

Auch zu Tegel haben wir direkten Zugang und unterstützen dort die Menschen direkt. Denn mit dem neuen Betreiber dieser Notunterkunft haben wir eine Kooperationsvereinbarung getroffen.  

Dort, wie auch an vielen anderen Orten dieser Stadt, sehen wir jeden Tag, was Unterstützung konkret bedeutet und wie hoch der Bedarf danach ist.

Ein Vater möchte seinen sechsjährigen Sohn zur Grundschule bringen, hat aber keine Fahrkarte. Also sorgen wir dafür, dass das Kind trotzdem zur Schule kommt.


Eine Mutter kommt zu uns, ihr Baby den ganzen Tag auf dem Arm, weil sie keinen Kinderwagen hat. Wirklich zur Ruhe kommt sie kaum. Also versuchen wir, einen zu organisieren.

Jugendliche, die gerade 18 geworden sind, stehen plötzlich allein vor Formularen, Ämtern und Wohnungssuche. Gestern noch Jugendhilfe, heute alles selbst. Dann sorgen wir wenigstens dafür, dass die Brotdose gefüllt ist oder der Reißverschluss einer Winterjacke ersetzt werden kann.

Manchmal besteht Hilfe auch einfach darin, Zeit zu haben.
Ein Gespräch.
Ein Kaffee.
Ein Stück Kuchen.
Jemand, der zuhört.

Manche Familien stehen plötzlich ohne Unterkunft da. Dann helfen wir pragmatisch, bringen Menschen vorübergehend in Behelfswohnungen oder Hostels unter, bis eine Lösung gefunden wird.

Aber auch ältere Menschen kommen zu uns, weil ihre kleine Rente kaum zum Leben reicht. Oder für das Futter des Hundes oder der Katze, die letzten Begleiter.

All das passiert jeden Tag und es sind nur wenige Beispiele.
Und genau deshalb brauchen wir eure Unterstützung.

Nur mit Euren Geldspenden können wir schnell helfen. 
Für Fahrkarten, Lebensmittel, Medikamente, Kinderwagen oder eine Nacht im Hostel, um Obdachlosigkeit abzuwenden.

Auch Gutscheine für Lebensmittel oder Drogerien helfen uns sehr.

Unterstützt unsere Arbeit!
Helft uns dabei, Menschen in dieser Stadt ein Stück Mobilität, Sicherheit und Würde zu ermöglichen.

Last uns gemeinsam Hoffnung schenken.

Spendenkonto des Vereins: 
Moabit hilft. e.V. 
GLS Bank 
IBAN: DE16 4306 0967 1182 8874 00 
BIC: GENODEM1GLS 
  
Spenden mit Paypal: 
[email protected]


Kontakt

Moabit hilft e.V.
Postfach 210408
10504 Berlin

 

Fon +49 160 964 80003

[email protected]

 

PRESSEANFRAGEN:

Diana Henniges +49 160 964 80003

[email protected]

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