EHRENAMTLICHE

Ohne Euch geht nichts! Hier etwas mehr über unsere wundervollen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer!

Und das ist "nur" der "harte Kern" der Unterstützer*innen, die alle Teil vom Moabit hilft e.V. sind.

Es finden aber noch so viele weitere Menschen ihren Weg zum Haus D!  Je nachdem, wie es die Zeit erlaubt und es Möglichkeiten gibt. Es wären noch so viel mehr Menschen zu nennen!

Abbas

 

Kleiderkammer - Männer, Küche

 

Abaas, ein außerordentlich höflicher, aber auch in sich gekehrter und ruhiger Mensch, kommt aus dem Irak und fand seinen Weg zum Moabit hilft e.V. wie viele Andere. Er benötigte Kleidung. Dann blieb er noch ein Weilchen, trank einen Kaffee, ihm viel es schwer in sein Heim zurückzukehren, die Wand anzustarren. Man kam ins Gespräch und seitdem unterstützt er in dem Raum für Männerbekleidung und kocht zwischendurch leckere syrische Gerichte – denn in seiner Heimat war er Koch.

Anna-Maria

 

Kleiderkammer - Kinder

 

Anna-Maria, geboren 1935, ist unsere älteste aktive Unterstützerin. Ihr ein und alles ist der Raum für die Kinderbekleidung. Kein Teil ist ihr zu klein zum Zusammenlegen, insbesondere, wenn es ein Glas Cola gibt. Montag bis Freitag ist sie vormittags da, denn Mittags muss sie gehen. Ihr Mann kocht täglich und das gemeinsame Mittagessen darf natürlich nicht ausfallen.

 

Mittlerweile kommt sie seltener, weil auch an ihr die Jahre nicht spurlos vorbeigehen.

 

Aber auch wenn sie nicht da ist, für uns st sie ein ewiger Teil von uns.

 Fdaili

 

Kleiderkammer

 

Fdaili, staatenlos, aus der Sahara, täglich unterstützte er das Haus D als ein Wirbelwind. Langsam, langsam kennt er nicht. Nebenbei lernt er Deutsch.

 

Sein großes Hobby ist das singen. Also geht er ebenso täglich zum Chorsingen und tritt gemeinsam mit ihnen sogar auf. Seine Stimmlage ist der Bass.

 


Ibrahim

 

Kleiderkammer - Sortierraum

 

Ibrahim aus Syrien, aber wenn man ihn fragt, dann ist das Erste was er sagt: ich bin Kurde. Fließend spricht er kurmandschi und arabisch, denn die Mama ist arabisch, der Vater kurdisch. Kaum jemand weiß, dass es unter Assad für Kurden nicht erlaubt war, kurmandschi zu lernen, nicht mal seinen Kindern darf man einen kurdischen Namen geben. Ibrahim ist ein Mensch mit einer Engelsgeduld, der seit mehr als einem Jahr Kleidung sortiert, zusammenlegt und weiß, wie wichtig es ist, dass man einander auf Augenhöhe begegnet.

 

Da auch er versucht, in seinem neuen Leben in Deutschland anzukommen, unterstützt er je nachdem wie viel Zeit er hat.

Iman

 

ehem. Bundesfreiwilligendienst

 

Iman, eine Powerfrau aus Syrien, war im Bundesfreiwilligendienst und nun wieder ehrenamtlich beim Moabit hilft e.V. dabei. Leider ist sie immer in Sorge um ihre Eltern, Schwestern und Brüder zuhause in Syrien Deir ez-Zor, einer Hochburg der IS (im Arabischen nennt man die IS Daesh). Geflohen ist sie mit ihrem Mann und drei bezaubernden Töchtern. Das jüngste, Aisha 1,5 Jahre, verzaubert alle im Haus R mit ihren unglaublich großen Augen, denn manchmal begleitet sie ihre Mama. 

 

Und wir alle staunen, wie sie das schafft, Haus R, drei Kinderchen, Deutschunterricht, Hut ab !

 

Jasmin

 

Kleiderkammer - Kinder

 

Jasmin, seit 2 Jahren unermüdlich immer im Haus D und nun im Haus R, wenn es ihre Zeit neben der Arbeit erlaubt. Und wenn leise klassische Musik durch das Haus weht, weiß jede*r, sie ist da. Denn sie liebt die Klassik.

 

Selbst spielt sie einige Instrumente sodass sie auch mal die Gitarre mitbringt und im Zimmer für Kinderbekleidung mit den Kids singt. Da erschallt dann auch mal ein „Let it be“ oder „Imagine“ im Haus und kleine Kinder tanzen.

 

 


Josie

 

Kleiderkammer, Hygieneartikel, Küche

 

Josie war schon dabei, als wir im Sommer 2015 noch Essen auf dem Gelände des LaGeSo verteilen mussten. Egal was gemacht werden muss, Josie ist dabei. Ob es die Kleidung ist, die Hygieneartikel oder die Küche, auf Josie ist Verlass. Heute kommt sie immer, wenn es das Studium erlaubt. Wie gut ihr Farsi mittlerweile ist, ist bitte selbst herauszufinden

Maggy

 

ehem. Bundesfreiwilligendienst

 

Maggy, aus Syrien, schon vor Jahren nach Deutschland geflohen. Wer nicht weiß, dass sie aus Syrien kommt, hält sie für eine waschechte Berlinerin. Denn frech und forsch, dabei aber witzig und trotzdem liebevoll, so sindwa hier, oda nich? 😉

 

Ihre Energie scheint endlos zu sein, was bemerkenswert ist. Feierabend macht sie nicht, bevor nicht alle im Haus ihren selbstgebrühten arabischen Mocca hatten.

 

Auch sie ist seit einigen Monaten als BuFDi bei uns. Aber das ist nicht ihre Bedingung, sie kommt so oder so.

Mohammad (Piruz)

 

Kleiderkammer - Kinder 

 

Mohammad, noch nicht lange 18 Jahre alt, floh mit seiner Familie vor der Taliban aus Afghanistan. Ein Teil seiner Familie erhielt die Anerkennung, seine Eltern die Ablehnung, er selbst wartet seit Langem auf seinen Bescheid. Sein Rufname ist Piruz, denn wenn man im Haus D einmal „Mohammad“ ruft, melden sich sonst einfach zuviele 😊

 

Piruz spricht ein gutes Deutsch, geht sehr fleißig zu Schule und kam dazu noch zum Haus D.

 

Da die Schule ihn sehr beansprucht, kommt er momentan seltener zum Haus R

 

 


Mohammad

 

Kleiderkammer - Männer

 

Mohammad, Jahrgang 55, vermisst Syrien sehr.

Wenn man ihm sagt, er möge doch mal etwas von Zuhause malen, dann malt er sein Haus und den Bach dahinter. An dem hat er immer mit seinen Kindern gespielt. Aber noch mehr vermisst er seine Kinder und Enkelkinder. Denn nicht alle haben ihren Weg bis Deutschland geschafft und hängen im Libanon fest.

Jeden Tag kommt er und sorgt in dem Raum für Männerkleidung gemeinsam mit den Anderen für Ordnung.

 

 

Mohammad (Alsaif)

 

ehem. Bundesfreiwilligendienst

 

Mohammad, aber sein Rufname ist Alsaif. So rief man seinen verstorbenen besten Freund und weil er ihn so vermisst, hat er sich dessen Namen als Spitznamen gewählt. Sowohl im Haus D als auch in der Lehrter Str. unterstützte er. Auch er war einer der BuFDi.

 

Manchmal kocht er sogar, denn Zuhause in Damaskus hat er mit seinem Vater ein Restaurant betrieben. Alle lieben sein „Foul“. Ein sehr leckeres Gericht aus dicken Bohnen (auch Saubohnen genannt).

 

Heute kommt er, so es seine Zeit erlaubt, zum Haus R und hilft wo er kann.

Niaz

 

Sprachmittler

 

Niaz kommt aus Afghanistan und hat Informatik studiert. Im Haus D und nun im Haus R ist er aufgrund seiner Vielsprachigkeit eine enorme Unterstützung. Er spricht Deutsch, Englisch, Farsi, Dari, Pashto fließend.

 

Glücklicherweise ist er anerkannter Flüchtling, ohne dass man klagen musste. In Deutschland möchte er gerne weiter in seinem Beruf arbeiten und bewirbt sich fleißig.

 

Wir sind alle zuversichtlich.


Mohammad

 

Bundesfreiwilligendienst

 

Mohammad kommt aus einem dieser schlimmen Städte in Syrien, in denen der IS furchtbar wütete. Raqqa, die bis Ende 2017 der wichtigste militärische Stützpunkt der Terroristen war.

Glücklicherweise konnte er sich retten und unterstützt uns heute sowohl  im Raum für Kinderbekleidung als aus beim Übersetzen.

 

Und aktuell sind wir sein Einsatzort für den Bundesfreiwilligendienst. Wir freuen uns sehr, dass er uns als Ort ausgewählt hat.

Rade

 

ehem. Bundesfreiwilligendienst

 

Rade kam aus Bosnien nach Berlin und spricht Englisch, Deutsch und Serbokroatisch.

Seine Lateinkenntnisse müsste er unbedingt auffrischen, denn auch wenn er als studierter Sportwissenschaftler diese Sprache fünf Jahre gelernt hat, kommt es doch sehr selten vor, dass eine Übersetzung benötigt wird 😉

Auch er unterstützte Moabit hilft e.V. als BuFDi.

Saman

 

ehem. Bundesfreiwilligendienst

 

Saman, der seit zwei Jahren bei Moabit hilft e.V. unterstützt, spricht Kurmandschi, Englisch, Arabisch, Türkisch, Deutsch und mittlerweile, dank Haus D, sogar Farsi. Im Haus nennen wir ihn den „Kinderwagenbeauftragten“, denn immer wenn es um das Thema geht, unterstützt er Familien mit Bedarf.

Eigentlich wollte er immer nach Hannover, denn ein großer Teil seiner Familie lebt dort. Aber die Bürokratie hat ihn – für uns glücklicherweise – nach Berlin geschickt. Zwei Jahre versuchte er die Erlaubnis einzuholen, zu seiner Familie zu ziehen, abgelehnt. Mittlerweile hat er sich entschieden, in Berlin zu bleiben und möchte so schnell es geht die deutsche Staatsangehörigkeit. Denn er weiß, hier hat er eine neue Heimat gefunden.


Uli

 

Fahrer

 

Uli, emsig für Moabit hilft auf Tour, wenn wir mal Etwas abholen müssen.

 

Er hat nicht viel Zeit, denn er genießt sein Rentnerleben gemeinsam mit seiner Frau in Berlin und die Enkelkinder wollen Opa ja auch sehen. Nebenbei spielt er Trompete in einem kleinen Orchester, hauptsächlich Stücke von Bach.

Aber wenn er kann ist er immer zur Stelle.

Yvi

 

Kleiderkammer

 

Yvi bringt mit ihrer positiven Energie viel Schwung in die Haus D bzw. Haus R Bude. Und wenn ihr Kind nicht in der Kita ist, schwirrt auch sie durch das Haus und verzaubert alle.

Yvi ist schon lange ehrenamtlich tätig, früher bei der Obdachlosenhilfe und nun schon seit Monaten bei Moabit hilft, dazu noch bei der Stadtmission. Gerade hat sie mit ihrem Studium angefangen.

Wir staunen immer wieder, wie sie all das schafft. Bewundernswert!

 Ali

 

Sprachmittler

 

Ali ist nicht wegzudenken von Moabit hilft. Seit 2 Jahren ist er Teil von uns. Mit viel Höflichkeit und Respekt unterstützt er andere Geflüchtete bei der Wohnungssuche, denn sein Deutsch ist hervorragend. Er selbst kommt aus dem Iran und hatte dort viele Schwierigkeiten, auch, weil er zu einer religiösen Minderheit gehört.

 

Wir sind sehr froh, dass er den Flüchtlingsstatus erhalten hat.


 

Atef

 

Bundesfreiwilligendienst

 

Erst einige Monate beim Moabit hilft e.V. dabei, aber dafür umso engagierter. Anfangs kam er, weil er nirgends sein Deutsch anwenden konnte, heute ist Atef nicht mehr wegzudenken aus dem Team.

Seine Söhne lassen ebenso keine Chance aus, uns in den Ferien zu unterstützen und seine Frau kocht, wenn es die Zeit erlaubt, gemeinsam mit Atef für alle im Haus D.

Aber auch Atef verzaubert alle mit seinem Essen, insbesondere mit diesen unfassbar köstlichen Salaten. 

 

Und das hat sich auch nicht geändert, seit wir im Haus R sind. So manche*r Ehrenamtliche*r bleibt, weil das Essen so gut schmeckt.

 

 

Jwan

 

Bundesfreiwilligendienst

 

Jwan kommt aus dem Norden Syriens und spricht als Kurde sowohl arabisch als auch seine Muttersprache Kurmandschi. Eine Sprache, die es verboten war unter Assad, zu lehren.

Ihm ist das soziale Engagement wichtig, er wünscht sich, dass jedem geflüchteten Menschen die gleiche Hilfe zuteil wird.

 

Er selbst möchte so schnell es geht studieren, am liebsten Informatik, daher ist ihm auch der Umgang mit dem Computer nicht fremd und die "Wohnungssuche" Anderen zu erklären, fällt ihm nicht schwer.

 

Sanaa

 

Bundesfreiwilligendienst

 

Seit 8 Jahren ist Sanaa in Berlin und bereits  2 Jahre ehrenamtlich tätig.

 

Ihr ist wichtig, dass Frauen Hilfe finden und unterstützt werden, ihren eigenen Weg zu finden und ihre Rechte zu erhalten, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

 

Ihr größtes Hobby ist das Lesen.


 

Mohammed

 

Bundesfreiwilligendienst

 

Leider wurde Mohammed in Damaskus Opfer eines Bombenangriffes und verlor beide Beine und einen Arm. So saß er in seiner behindertengerechten Unterkunft und suchte eine Beschäftigung.

Und er fand Moabit hilft e.V.

Hier kann er andere Menschen begrüßen, beim Übersetzen helfen, oder Sachspenden ausgeben. Begeistert sind wir alle von seinem offenen Wesen, der guten Laune und der Freundlichkeit.

 

Wir freuen uns sehr, dass es ihm bei uns so gut gefällt, dass wir sein Einsatzort für das nächste Jahr sind.

 

Er ist ganz klar Teil von Moabit hilft.

 

Mohsen

 

ehem. Bundesfreiwilligendienst

 

Im Iran aufgewachsen, hat er zusammen mit seiner Familie als Afghanen viel Diskriminierung erleben müssen.  Seit 2 Jahren ist er in Berlin und engagiert sich in vielen Organisationen und Projekten, vor allem im Bereich Medien und Politik. Man sieht ihn selten ohne seine Kamera!

 

Bei Moabit Hilft arbeitete er im Bundesfreiwilligendienst, bis es ihm die Zeit nicht mehr erlaubte. Wir freuen uns immer, wenn er es schafft, uns trotzdem mal zu unterstützen.

 

Mohsen ist politisch sehr aktiv. Er kämpft mit uns für die Rechte der Geflüchteten und gegen Abschiebungen z.B. nach Afghanistan,

#Bleibistan ist das Thema !


Darüber hinaus ist das Haus R ein Ort für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen ihres Unterrichtes ein Praktikum in Berlin absolvieren müssen oder Studierende, die ein Sozialpraktikum benötigen. Aber auch so die ein oder andere Sozialstunde wird bei Moabit hilft e.V. ausgeglichen.

Wer Interesse hat zu unterstützen, kann sich gerne bei Christiane Beckmann melden: 0175.8200250

Kontakt

Moabit hilft e.V.

Turmstr. 21

Haus R

10559 Berlin

 

Fon +49 160 964 8003

info@moabit-hilft.com

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