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Moabit hilft e.V. als Delegation für Deutschland beim Human Rights Congress bzw Seminar

UNITED FOR EQUALITY
WE CLAIM AN OFFENSIVE EUROPE AGAINST RACISM AND DISCRIMINATION
wir fordern ein offensives Europa gegen Rassismus und Diskriminierung
 
NGO aus ganz Europa hatten sich vom 31. Oktober bis 4. November 2018 das 5. Mal in Paris zu einem "united for equality" getroffen, um Experten und Entscheidungsträger heraus- und aufzufordern, sich für die Gleichheit in ganz Europa einzusetzen.
 
Angesichts eines immer härteren politischen Kurses Europas, einer Politik der Abschottung und einer Banalisierung von Rassismus, haben wir gemeinsam mit anderen antirassistischen europäischen NGO, die sich gegen Rassismus, Diskriminierung, Nationalismus und gegen eine rechtsextreme Allgegenwart in den Medien einsetzen, diskutiert, uns ausgetauscht und vernetzt.
 
An den Panels haben Delegationen aus Deutschland - also wir vom Moabit hilft e.V.  , England, Belgien, Bulgarien, Spanien, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Portugal, Tschechien und überall aus Frankreich ( Aix en Provence, Amiens, Aubervilliers, Aulnay, Bobigny, Creteil, La Courneuve, Dijon, Douai, Elbeuf, Gonesse, Goussainville, Grenoble, Grigny, Hayange, Luneville, Lyon, Marseille, Montpellier, Nanterre, Roubaix, Sarcelles, Sevran, Stains , Strasbourg, St Brieuc, St Denis, Toulouse, Villiers le Bel, Venissieux etc.) teilgenommen.
 
Es wurden unterschiedlichste Panels und Themen abgearbeitet. Gemeinsam für gemeinsame Forderungen.
 
Diskutiert wurde unter anderem über folgende Themen:
 
Zwischen 2000 und 2004 beschloss der Rat der Europäischen Union vier Gleichbehandlungsrichtlinien.
Können wir gemeinsam "United for Equality" eine neue anti-rassistische europäische Politik anstoßen (anonymer Lebenslauf, Sammelklagen, Öffnung geschlossener Arbeitsplätze, Stimmrecht von Ausländern ...)?
 
Europa schließt seine Grenzen immer mehr für Migranten und Asylsuchende. Einige Länder haben sehr repressive Maßnahmen gegen Migranten und akzeptieren keine AsylbewerberInnen.
Wie kann die gesamte Europäische Union zu mehr Solidarität und einer humaneren Asyl- und Einwanderungspolitik geführt werden?
Können wir eine europäische Politik für die Regularisierung von ArbeitnehmerInnen ohne Papiere und die Arbeitserlaubnis für alle AsylbewerberInnen erreichen?
 
Können die europäischen BürgerInnen in der Zeit von Salvini, Orban oder dem brasilianischen Jair Bolsonaro dem Aufstieg faschistischer Bewegungen entgegenwirken?
Wie geht das Rechtsextreme mit solchen Wahleroberungen um?
Welche Bedrohung stellt es dar? Wie können wir dazu beitragen, ein internationales und humanistisches Gefühl aufzubauen?
 
Hate Speech hat sich im Internet verbreitet, und Diskriminierungen sind zahlreich. Die Gerichtsverfahren sind jedoch äußerst selten und die Strafen lächerlich.
Wie kann Gerechtigkeit erreicht werden, um diejenigen besser zu bekämpfen, die rassistischen oder sexistischen Hass verbreiten oder solche, die diskriminieren?
 
Die Rechtsextremisten behaupten, im Namen des Säkularismus zu handeln, wenn sie Muslime in Europa verfolgen. Zur gleichen Zeit kämpfen fundamentalistische Katholiken und Islamisten gegen die Rechte von Frauen und Homosexuellen.
Wie können alle BürgerInnen Europas durch Säkularismus zusammengebracht werden, um die Gewissensfreiheit und den humanistischen Fortschritt zu verteidigen?
 
Ebenso wurde diskutiert, dass im Geschichtsunterricht die Kämpfe gegen die Sklaverei, gegen Antisemitismus, gegen die Kolonisierung und die Geschichte der Kämpfe für die Gleichheit der Nachkommen von Sklaven und der Kinder von EinwandererInnen ein elementaren Anteil haben müssen.
 
Für uns waren es sehr anstrengende aber ebenso spannende und interessante vier Tage. Und es war deutlich zu erkennen, dass es in allen Ländern starke Bestrebungen gibt, sich den erstarkten rechten Kräften entgegenzustellen.
 
Erschreckend war es zu erkennen, dass wir in Deutschland es noch "einigermaßen gut" haben, trotz der sich in den Parlamenten befindlichen AfD. Denn gerade der Austausch mit den Aktivisten aus Ungarn ließ uns erschaudern.
Führte uns allerdings ebenso vor Augen, dass wir alle, auch du, auch ihr, nicht aufhören dürfen, uns den rassistischen und faschistischen Agitatoren entgegenzustellen.
Ebenso gab es Hoffnung, denn als die "Senioren" in den Panels, war es grandios zu sehen, wie politisch und engagiert die nächste Generation sich engagiert.
 
Also, weitermachen !! Jeden Tag !!
Keine Handbreit den Faschisten! Für ein soziales Europa!
 
Überlassen Sie den Rassisten nicht die Europawahl am 26.05.2019
 
PS Leider war kaum Zeit für die Stadt Paris, aber wir schummeln euch fünf Fotos mit rein in den Post ;-)
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