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Berlin wollte ihn abschieben, aber nun startet er eine Ausbildung !

Vor einiger Zeit kam er zu uns zum Sprachcafé.

Und irgendwie fiel er uns auf, wie er da saß, wir wissen nicht wieso, aber wir sprachen ihn an, dass doch irgendwas nicht ok ist, ob er irgendwas auf der Seele hätte?

 

Er meinte, er wäre heute bei der Ausländerbehörde gewesen, sie wollen ihn abschieben, nach Italien, aber das schafft er nicht nochmal, Dublinverordnung, dort geht er kaputt.
Wir staunten...da erhält er die Abschiebung und statt den Kopf in den Sand zu stecken, kommt er trotzdem zu uns und will Deutsch lernen?!

 


Schnell bemerkten wir, was für ein toller Mensch er ist, leider aber gesundheitlich nicht auf der Höhe.
Somit wurden Arztbesuche abgesprochen, es folgten viele viele Untersuchungen, dreimal Aufenthalt in der Ersten Hilfe, weil sich sein Gesundheitszustand immer wieder verschlechterte.

 

Wir vermuten, dass Vieles neben seinem Leben in Gambia auch mit der Flucht zu tun hat. Wie er die sechs Tage Wüste, zwei Monate in Libyen, den Angriff von Islamisten in Mali überlebte, wollen wir hier nicht weiter darlegen, es ist zu erschütternd.

 

Zum Glück für uns alle, aber auch insbesondere für Ismaila, erkannten die wunderbaren Menschen vom Kreuzberger Himmel sein Potential und boten ihm einen Ausbildungsvertrag an, den die Ausländerbehörde aber nicht durch eine Ermessensduldung genehmigte. Man wollte ihn lieber abschieben.

Aber nun ist es endlich soweit, auch wenn noch nicht alles über den Berg ist, er kann seine Ausbildung starten.

Es ist immer wert, zu kämpfen! Und wenn man dann so tolle Mitstreiter:innen hat, wie Be an Angel e.V.  und eine kompetente Anwältin, kann es am Ende doch eigentlich nur ein Happy End geben.

 

Auch wir danken Euch

 

Und wir wünschen Ismaila eine glückliche Zukunft in Berlin. Dass seine Wünsche in Erfüllung gehen.

 

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