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9.11.1938 Reichspogromnacht #KeinVergessen

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 riefen Nationalsozialisten dazu auf, jüdische Geschäfte und Synagogen zu zerstören und der Hass rollte durch die Straßen Deutschlands.
 
Die Synagogen brannten, jüdische Läden werden ausgeraubt und demoliert, Juden verschleppt oder ermordet.
Angeführt in erster Linie von Parteistellen der NSDAP und Einheiten der SA sowie Behörden insbesondere der Polizei und Feuerwehr aber ebenso Bürger:innen nahmen Teil und unterstützen die Gewalttaten gegen Juden.
»Die Bevölkerung stand ringsherum und gaffte«
 
Spätestens an diesem Tag konnte jede:r in Deutschland sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren.
 
Der Bezeichnung Reichskristallnacht ist verharmlosend, sie bezieht sich auf die überall verstreuten Glasscherben vor den zerstörten Wohnungen, Läden und Büros, Synagogen und öffentlichen jüdischen Einrichtungen.
Reichspogromnacht ist der korrekte Begriff.
 
2019
Juden werden beleidigt, bespuckt, bedroht, attackiert – wegen ihres Glaubens, weil sie als Juden erkennbar sind. Das geschieht fast jeden Tag und an manchen Tagen mehrfach.
Judenfeindlichkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
 
Ein #wehretdenAnfängen ist der heutigen Zeit nicht angemessen,denn es ist längst wieder so weit!
 
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Es kommt vor, dass ich meine, da klirrt was,
dass sich irgendwas in mich verirrt hat.
Ein Geräusch, nicht mal laut,
manchmal klirrt es vertraut,
selten so, dass man`s direkt durchschaut.
Man wird wach, reibt die Augen und sieht
in`nem Bild zwischen Breughel und Bosch
keinen Menschen der noch was auf Sirenen gibt,
weil Entwarnung nur halb soviel kostet.
Es riecht nach Kristallnacht.
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1982 veröffentlicht – und aktueller denn je. Niedeckens BAP "Kristallnaach"
 
#Widerstand #Antifaschismus #seidlaut
 
Quellen

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