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Afghanistan ... uns fehlen ja selten die Worte.

Am gestrigen Tag wurden mehr als 80 Menschen getötet, mehr als 150 Menschen verletzt, Männer, Frauen, Kinder.
Selbstmordattentäter haben sich in die Luft gesprengt. Nach den Explosionen feuerten andere Täter mit Sturmgewehren in das Chaos.
 
Wir alle sind Zeug:innen, wie die Weltengemeinschaft sehenden Auges die Menschen Afghanistans "den Wölfen zum Fraß" vorwirft.
Verraten von der eigenen Regierung, verraten von der UN.
 
Täglich kommen Menschen aus Afghanistan zu uns und wir sehen in ihren Augen die Angst, die Trauer, die Wut, die Hilflosigkeit.
Wir können den Schmerz nicht teilen, aber wir teilen uns die Tränen.
 
Wir sind mit Familien in Afghanistan in Kontakt, die sich verstecken, die Angst haben, die nicht weiter wissen, die uns immer wieder bitten, dass wir ihnen doch helfen sollen.

Wir wissen nicht, was wir ihnen sagen sollen, außer ihnen ehrlich zu sagen, dass auch wir nichts tun können.
Wir können nur zuhören.

Wir wissen, dass die deutsche Politik, die Verantwortlichen, das Auswärtige Amt, das Innenministerium ihnen nicht helfen will, die Menschen aus Afghanistan fallen lässt wie "heiße Kartoffeln".

Es soll sich kein "2015" wiederholen, sagen "sie".
Es soll sich also kein Jahr wiederholen, in dem wir alle gezeigt haben, dass wir Menschen in Deutschland Nächstenliebe und Humanität leben? Dass wir einander helfen?

Denkt daran, wenn ihr am 26. September Eure Kreuzchen setzt.

Wir würden gerne noch so viel mehr schreiben, aber uns fehlen die Worte.
 
Fotocredits: Tim Lüddemann

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